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HOYY läuft gut, so gut, dass Osman darüber nachdenkt, innerhalb Zeelands zu expandieren. Dabei stößt er jedoch auf ein altbekanntes Problem: gut ausgebildete Mitarbeiter zu finden. “Man braucht Leute mit einem Gespür für Textilien, einem Auge für Details und einer Liebe zum Handwerk. Das lernt man nicht in ein paar Wochen.” Er hofft, dass diesem Handwerk in der Ausbildung mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird, damit auch die nächste Generation von Schneidern ausgebildet wird.
Für Osman ist die Scheldestraat der perfekte Ort für sein Geschäft. “Es ist eine lebendige, multikulturelle Straße, in der jeder jeden kennt. Das gibt ein Gefühl von Gemeinschaft.” Er genießt die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmern in der Straße und hält es für wichtig, dass die Scheldestraat attraktiv bleibt. “Ein bisschen mehr Grün, Bänke, Blumenkübel, das würde das Straßenbild wirklich auffrischen.’
In vielen türkischen und syrischen Familien ist das Flicken von Kleidung ein kulturelles Erbe. Kleidungsstücke werden gehegt und weitergegeben - mit Hilfe von Handwerkern wie Osman, die ihnen neues Leben einhauchen. Dieser nachhaltige Ansatz wird auch in den Niederlanden immer beliebter, und HOYY zeigt, wie schön, effizient und wertvoll er sein kann.