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Irene hat sich ganz bewusst für die Scheldestraat entschieden. "Als diese Immobilie frei wurde, wusste ich sofort: Hier will ich mein Geschäft aufbauen." Inzwischen ist ihr das Viertel ans Herz gewachsen. "Sicher, die Straße hat sich in letzter Zeit stark verändert, aber auch das ist Vlissingen. Die Scheldestraat fühlt sich an wie ein Dorf in der Stadt. Volkstümlich, warmherzig, vielfältig, die Menschen hier akzeptieren einander so, wie sie sind."
Auffallend im Salon ist das farbenfrohe Wandbild des Künstlers Kevin Zuidweg, in dem die Schelde einen prominenten Platz einnimmt. "Eine klare Landmarke. Die Leute wissen sofort, wo wir sind."
Für die Zukunft wünscht sich Irene vor allem, dass Vertigo so bleibt, wie es ist. "Wir haben es gut. Vielleicht eines Tages eine größere Kantine", sagt sie mit einem Lächeln. "Aber ansonsten sind wir sehr zufrieden."
Für die Schelder Straße hat sie einen klaren Wunsch: "Diese Straße soll wieder strahlen. Geben Sie ihr die Aufmerksamkeit, die sie verdient. Das Potenzial ist da. Ich hoffe, dass noch mehr nette Leute mitmachen und dass es mehr Engagement gibt. Die Scheldestraat gehört uns allen."