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Meijer's Frituren atmet Geschichte. In dem kleinen Laden in der Scheldestraat schmeckt man nicht nur die Pommes, sondern auch die Vergangenheit. "Die Bilderrahmen an der Wand erzählen die Geschichte. Die Pfanne, in der wir die Eier kochen, steht schon seit 65 Jahren hier. Früher war dies eine Eisdiele, seit 1959 eine Pommesbude. Wir wollten dieses Erbe bewahren, wir wollen nichts verändern."
Und das wurde gewürdigt. "Weil wir das Konzept mit Respekt weiterführen wollten, wurde es uns wirklich geschenkt." Meijers ist also viel mehr als ein Imbiss, es ist ein Ort der Erinnerung und der Begegnung. "Wir haben Kunden, die schon seit 30 Jahren hierher kommen und immer das Gleiche bestellen. Ist das nicht wunderbar?"
Was zeichnet Meijers aus? "Handwerkliches Können", sagt Jacqueline entschieden, "wir liefern nicht, weil wir dann unsere Arbeitsmethoden anpassen müssen. Und genau das ist es, was Meijers so einzigartig macht. Auch die Begegnung spielt eine große Rolle. "Schauen Sie sich nur das Schild an der Wand an: 'meet each other'. Das ist unsere Philosophie."
Der Laden ist an sechs Tagen in der Woche von 12.00 bis 20.30 Uhr geöffnet (dienstags geschlossen). Die beliebtesten Produkte? "Unsere Nasi Croquette, die frisch geschnittenen Pommes frites und die hausgemachten Salate. Alles wird am Morgen von meiner Schwiegertochter zubereitet. Es ist etwas ganz Besonderes, dass wir das zu dritt machen.
Für Jacqueline ist es eine Freude, in der Scheldestraat Geschäfte zu machen. "Hier kommen alle Kulturen zusammen. Es ist wirklich eine multikulturelle Straße voller Zusammengehörigkeit und sozialer Kontrolle. Jeder passt auf den anderen auf, das macht diesen Ort so besonders.
Die Zukunft von Meijer's Frituren? "Hauptsächlich die Fortsetzung des Bestehenden", sagt Jacqueline. "Wir wollen bald eine Softeismaschine aufstellen und vielleicht ein paar zusätzliche Sitzplätze schaffen, aber die Seele des Geschäfts wird die gleiche bleiben."
Auf die Frage, was sie als Kind werden wollte, musste Jacquelien nicht lange überlegen. "Mama. Und das bin ich dann auch geworden. Jetzt, da meine Kinder erwachsen sind, ist es Zeit für diese neue Berufung. Ich möchte mich um die Menschen kümmern, aber auf meine Art, mit Chips, Liebe und einem Gespräch.