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Der Laden ist ein lebendiger Treffpunkt für Menschen aus allen Ländern. "Wir haben hier Kunden aus Marokko, Surinam, Polen, Bulgarien, eigentlich aus der ganzen Welt", sagt Mohammed. Die Scheldestraat ist multikulturell und das spiegelt sich auch im Laden wider.
Stammkunden wie Lucia bekommen Hühnchen für surinamische Gerichte, während andere angerufen werden wollen, sobald Mo etwas Besonderes zu bieten hat. "Manchmal heben wir etwas Besonderes für Stammkunden auf", sagt er und lächelt.
Auch die Anwohnerin Joke kommt mit ihrer Gehhilfe in den Laden und sucht nach gefrorenen Garnelen. Mohammed hilft ihr beim Packen. "Schau mal, die sehen aus wie Hausschuhe, nicht wahr? Und nur drei Euro!" Stolz zeigt sie ihre neuen Schuhe, die sie im Second-Hand-Laden gekauft hat. Probieren & Genießen auf der anderen Straßenseite. Es ist ein Kommen und Gehen von herzlichen Begegnungen. Trotz des großen Andrangs ist immer Zeit für ein Gespräch.
Der Name des Ladens bezieht sich auf die marokkanische Stadt Argana. Mohammed träumt davon, zu expandieren. Nicht in Argana, sondern einfach hier in Flushing. "Wir wollen anfangen, marokkanische Fertiggerichte anzubieten. Die Leute wollen sowohl Bequemlichkeit als auch Geschmack. Wir wollen das auf authentische Weise anbieten."
Und es gibt noch eine weitere Idee: "Warum nicht eine jährliche Messe? Ein Fest der Geschmäcker aus aller Welt, bei dem alle Unternehmer ihre Küche vorstellen. Das würde diese Straße wirklich zum Leben erwecken".